„Interference III“ ist ein visuelles Spannungsfeld, in dem das Aufeinandertreffen von Energien nicht zur Zerstörung, sondern zur Schöpfung führt. Ein Streifen kühler Himmel liegt über glühendem Erdreich. Blau und Türkis dehnen sich wie ein stilles Meer unter der Oberfläche, während das Rot in der Mitte pulsiert – eruptiv, rhythmisch, beinahe atmend. Zwischen diesen Zonen flackern Fragmente in Grün, Weiß, Orange. sie erinnern an Übergänge, an das Aufbrechen von Schichten, an Interferenzen, die nicht stören, sondern verstärken. Eine innere Topografie. Ein Ort, an dem sich Gegensätze nicht widersprechen, sondern einander herausfordern. Wo Bewegung sichtbar wird als Struktur.