Eine Vibration im Licht, die sich über die Fläche zieht, in sanften Wellen, in Farbschichten, die sich überlagern wie Gedanken im Dämmerzustand. Gelb und Violett, warmes Rot und schimmerndes Blau durchdringen einander, nicht kämpfend, sondern tastend. Wie zwei Stimmen, die sich suchen, nicht in der Sprache, sondern in der Resonanz. Dieses Werk ist Interferenz im ursprünglichen Sinn : nicht Störung, sondern Überlagerung. Nicht Kontrast, sondern Koexistenz. Ein Schwebezustand zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden, zwischen Farbe und Gefühl. Hier wird Licht zur Bewegung – und das Statische beginnt zu atmen.