Anselm Homey, geboren 1973 in Braunschweig, ist Autodidakt. Inspiriert von Gerhard Richter und Claude Monet hat er die abstrakte Malerei als seine Ausdrucksform gewählt. Seine Arbeiten zeigen Strukturen aus Natur und Stadt und laden dazu ein, ihm in eine unterbewusste Welt zu folgen.
Ein wiederkehrendes Motiv ist die Spiegelung. Eine Wasserlinie oder Spiegelachse teilt das Bild, oft waagerecht, häufig auch senkrecht, in das Sichtbare und das, was darunter liegt. Technisch verbindet er Öl und Acryl. Mit Pinsel, Spachtel und Rakel entstehen viele Schichten, deren Aufbau man im fertigen Werk noch erahnen kann.
Die One-Line-Drawings zeigen eine leichtere Seite. Auf Büttenpapier zeichnet er mit schwarzer Tinte in einer einzigen durchgehenden Linie, ohne den Stift abzusetzen. Koloriert wird anschließend mit Aquarellstift.
Seine Werke hängen in privaten Sammlungen in Deutschland, Spanien, Italien, Kroatien, Mexiko und den USA. Anselm Homey lebt und arbeitet zwischen Braunschweig und Wolfsburg, zeitweise in Barcelona.